1. Für wen eignen sich Komfortschaummatratzen?
Komfortmatratzen sind mit einem Kern aus Polyurethan ausgestattet, das bei hohen Temperaturen ausgehärtet und zum sogenannten „Komfortschaum“ verarbeitet wird. Durch dieses spezielle Herstellungsverfahren erhält die Matratze ihre kennzeichnenden Liegeeigenschaften, wie zum Beispiel die hohe Rückstellkraft. Dadurch erhält die Matratze schnell ihre ursprüngliche Form zurück, sobald der Druck auf der Oberfläche nachlässt. Das Ergebnis ist ein weiches Liegegefühl, das für Schläfer mit leichtem Gewicht besonders eignet. Dank der hohen Formstabilität bilden Komfortschaummatratzen zudem keine Liegekuhlen und sind deshalb für Personen, die beim Schlafen ihre Liegeposition oft wechseln, sehr empfehlenswert.
Eine zusätzliche Besonderheit der Matratzen aus Komfortschaum liegt in der offenporigen Struktur ihres Matratzenkerns. Dadurch können Komfortschaummatratzen die Wärme gut speichern, bieten zudem eine gute Luftzirkulation und eine hervorragende Atmungsaktivität. Dank ihres hohen Hygienefaktors und des gesunden Schlafklimas sind Modelle mit Kern aus Komfortschaum für Allergiker besonders empfehlenswert. Für diejenigen, die hingegen beim Schlafen oft schwitzen, bieten Komfortschaummatratzen im Vergleich zum Beispiel zu Kaltschaummatratzen außerdem eine bessere Alternative.
Modelle aus Komfortschaum sind allerdings weniger vorteilhaft für Schläfer, die sich von der Matratze eine hohe Punktelastizität wünschen. Auf Belastungen reagiert der Komfortschaum eher flachelastisch. Das Gewicht wird dadurch auf die gesamte Fläche verteilt und der Schläfer hat somit das Gefühl, in die Matratze einzusinken. Für Personen mit Rücken- und Gelenkschmerzen, die eine ergonomischen Unterstützung des Körpers und ein entlastendes Liegegefühl brauchen, sind andere Matratzenarten – wie zum Beispiel Kaltschaummatratzen – in der Regel besser geeignet.